Lohnentwicklung
Nachhaltige und konstante Entwicklung der Nominal- und Reallöhne in der Migros
Die Lohnentwicklung in der Migros ist durch eine nachhaltige und konstante Entwicklung der Nominal- und Reallöhne geprägt. In den Jahren 2001 bis 2010 wurden die Löhne in der Migros nominell um 21.3 % und real um 12.4 % erhöht. In jedem Jahr und über alle Konjunkturzyklen hinweg hat in diesem Zeitraum ein kontinuierliches, nominales und reales Wachstum der Löhne stattgefunden.
Anmerkung: Den Lohnverhandlungen über die Lohnanpassungen des Folgejahres wird im Rahmen des Migros-L-GAV stets die September-Teuerung des laufenden Jahres zugrundegelegt.
Lohnentwicklung in der übrigen Schweizer Wirtschaft weit übertroffen
Ein Vergleich zeigt, wo die Migros damit steht: Gemäss der vom Bundesamt für Statistik erhobenen Daten zur Lohnentwicklung (Lohnindex) und zu den gesamtarbeitsvertraglichen Lohnabschlüssen sind die Löhne in der Schweizer Privatwirtschaft in den Jahren 2001 – 2010 nominell um 15.2 % und real um 6.1 % gestiegen. Im selben Zeitraum sind die Nominallöhne in der Migros um 21.3 % und die Reallöhne um 12.4 % gestiegen. Die Lohnentwicklung in der Migros hat damit in allen Jahren die Lohnentwicklung in der Gesamtheit aller Wirtschaftszweige übertroffen. Und die Reallöhne in der Migros sind damit doppelt so stark gewachsen wie in der übrigen Schweizer Wirtschaft.
Deutlichste Reallohnerhöhungen bei Kreditgewerbe u. Nachrichtenübermittlung – und in der Migros
Wie das Bundesamt für Statistik im Lohnindex 2009 festgestellt hat, haben die Reallöhne in den 5 Jahren zwischen 2005 bis 2009 sowohl im sekundären als auch im tertiären Sektor jährlich ein durchschnittliches Wachstum von 0.6 % verzeichnet. Demgegenüber betrug das durchschnittliche jährliche Wachstum der Reallöhne in der Migros im gleichen Zeitraum 0.82 %, lag also rund 40 % über demjenigen in der übrigen Schweizer Wirtschaft. Im tertiären Sektor weist die Migros damit die gleich hohe Reallohnentwicklung auf wie die Wirtschaftszweige Kreditgewerbe und Nachrichtenübermittlung, bei denen – so das Bundesamt für Statistik – in den Jahren 2005 bis 2009 die deutlichsten Reallohnerhöhungen registriert wurden.
Ein konjunkturpolitischer Stabilisierungsbeitrag zugunsten der schweizerischen Volkswirtschaft von über 100 Mio. Franken
Für das Jahr 2009 ergab sich auf Basis einer negativen Jahresteuerung (– 0.5 %) ein Anstieg der Reallöhne in der Schweizer Wirtschaft um 2.6 %. Damit bestand im Jahr 2009, wie die Statistiker und Kommentatoren feststellten, die Situation, dass sich mitten in der Krise und trotz negativer Arbeitsproduktivität eine Reallohnerhöhung wie selten zuvor ergab, die sich über die Stärkung der Konsumnachfrage günstig auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirkte. In der Migros wurden demgegenüber die Reallöhne auf Basis dieser Jahresteuerung um 3.55 % erhöht, womit allein die Migros mitten in der Krise nur durch ihre Lohnerhöhungen zugunsten der schweizerische Volkswirtschaft einen konjunkturpolitischen Stabilisierungsbeitrag von über 100 Mio. Franken erbracht hat. Mittel, die zuerst erwirtschaftet werden müssen.


