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Effektivlohn

Die Effektivlöhne, d.h. die Löhne, die Mitarbeitenden tatsächlich erhalten, liegen bei über 98 % der Migros-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter über dem Mindestlohn für Ungelernte. Der Mindestlohn gelangt als Anfangs- und Einstiegslohn bei weniger als 2 % der Mitarbeitenden zur Ausrichtung. Entgegen der politischen und öffentlichen Debatte, die stark von der Diskussion über den Mindestlohn dominiert wird, hat der Mindestlohn in der Migros praktisch kaum Bedeutung. In der Lohnpolitik der Migros ist daher nicht der Mindest-, sondern der Effektivlohn das Kernthema. Das ist nicht zufällig. Denn einerseits verfügt die Migros für die Lohnfestsetzung und die Lohanpassungen über ein funktions- und leistungsorientiertes Entlöhnungssystem, dessen Lohnbänder über dem Mindestlohn liegen und das über eine Gesamtbeurteilung von Funktion, Leistung und Erfahrung der Mitarbeitenden zu entsprechend höheren Löhnen führt. Andererseits wurden im Zuge stetiger Effektivlohnanpassungen die Löhne in den Jahren 2001 bis 2009 nominell um 20.55 % und real um 10.65 % erhöht. Eine solche Lohnentwicklung stellt jeden Mindestlohn in den Schatten.